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Mit dem Auto in den Urlaub – 8 Ratschläge für Ihre sichere Reise ans Ziel

Der eigene Wagen steht für Freiheit, Unabhängigkeit und Flexibilität. Es ist also kein Wunder, dass etwa die Hälfte aller Deutschen sich entschließt in den Urlaub zu fahren, anstatt zu fliegen. Man kann sich eine spannende Route ans Ziel zurechtlegen und kommt meistens viel günstiger davon als mit einem Flug. Es gibt allerdings einige Dinge zu beachten, damit aus dem verdienten Urlaub kein Roadtrip à la Chevy Chase wird.

Prüfen Sie wichtige Flüssigkeiten

Lange Strecken sind für ihr Auto eine starke Belastung. Damit es unterwegs zu keinem Motorschaden oder schlechter Sicht kommt prüfen Sie vor Reiseantritt das Motoröl, Kühlflüssigkeit und den Wasserstand der Scheibenreinigungsanlage.

Reifen und Bremsen

Achten Sie darauf, dass deutlich mehr Profil auf den Reifen ist als gesetzlich vorgeschrieben. Mit 2,5 Millimetern fahren Sie sicher. Der Reifendruck sollte auch der höheren Belastung angepasst werden. Wie hoch dieser sein sollte finden Sie in Ihren Fahrzeugpapieren. Achten Sie auch darauf, dass die Bremsflüssigkeit nicht älter als zwei Jahre alt ist und lassen Sie die Bremsen beim Fachmann nochmal kontrollieren.

Richtige Beladung des Fahrzeuges

Bei einer längeren Reise nutzt man natürlich gerne jede erdenkliche Lücke für das Gepäck. Dabei wird schnell mal die zulässige Gesamtmasse des Wagens überschritten. Das kann schnell gefährlich werden, da sich überladene Autos in Kurven, beim Beschleunigen und Bremsen sehr ungewohnt verhalten. Deswegen prüfen Sie die Bedienungsanleitung Ihres PKWs bezüglich der zulässigen Beladungsgrenze. Verstauen Sie das schwere Gepäck am besten auch so weit es geht unten. Dort ist es bei einem eventuellen Unfall sicher verstaut und der Fahrzeug-Schwerpunkt wandert weniger stark nach oben. Falls Sie Dachboxen anbringen stellen Sie sich auch auf anderes Fahrverhalten beispielsweise durch Seitenwind ein.

Achten Sie vor allem auf sich

Kopfschmerzen, Übermüdung und Konzentrationsschwäche sind die gefährlichsten Begleiter auf langen Autofahrten. Um diese Mangelerscheinungen zu verhindern sollte man ausreichend trinken und während der Reise nicht zu schwer essen. Am besten Packen Sie ausreichend Wasser, Obst und Müsli-Riegel als Wegzehrung ein. Legen Sie auch mehrere kleine Pausen ein, um mit etwas Bewegung den Kreislauf in Schwung zu bringen und die Konzentration aufzufrischen. Spätestens nach 12 Stunden sollte für den Tag aber Schluss sein mit dem Autofahren. Planen Sie auf dem Reiseweg Unterkünfte mit ein, um bei längeren Fahrten auch mal ein paar Stunden Schlaf zu bekommen.

Reise mit der Fähre und mobile Daten

Sollten Sie anschließend eine Fähre besteigen, achten Sie auf die Nutzung von mobilen Daten. Auf Schiffen erfolgt jegliche Datennutzung über Satellitenverbindung, womit sehr hohe Kosten verbunden sind. Ihre im Mobilfunkvertrag gebuchten Pakete greifen in dem Moment nicht. Sollten ihre Kinder einen Film übers Handy schauen, können schnell einige hundert Euro an Kosten auf Sie zukommen. Das gleiche gilt übrigens auch für Flugzeuge.

Trickbetrüger auf der Strecke lassen

Unterwegs können ihnen leider nicht nur technische Defekte das Leben schwer machen, sondern auch einige Trickbetrügereien.

Der Reifenstecher

Ein typischer Trick ist es an der Tankstelle oder Raststätte die Reifen anzustechen und dem Opfer hinterherzufahren und auf die Panne aufmerksam zu machen. Die Gruppe der Trickbetrüger zeigt sich dann Hilfsbereit beim Reparieren der Panne, stiehlt Ihnen aber währenddessen die Wertgegenstände aus dem Auto. Das Anstechen passiert meistens, wenn man sich auf dem Weg zum Bezahlen oder Einkaufen in die Tankstelle begibt oder für 5 Sekunden die Blicke gerade abgewendet sind. Am besten Schützen Sie sich davor, indem Sie Ihre Reifen vor dem weiterfahren prüfen. Ansonsten vergessen Sie nicht Ihr Auto bei einer Pannenreparatur zu verriegeln.

Der Unfall

Sollten Sie einen lauten Schlag hören und ein paar aufgeregte Menschen signalisieren Ihnen, dass Sie eben einen Auto beschädigt haben, schauen Sie lieber ganz genau hin. Der Schlag könnte fingiert gewesen sein, ebenso wie ein abgefahrener Spiegel, zuvor manipuliert oder Lackschäden mit Filzstift aufgezeichnet sein könnten. Sollte Ihnen der Vorschlag gemacht werden, das Ganze mit Bargeld aus der Welt schaffen zu wollen, seien Sie erst recht misstrauisch.

Der Autoknacker

Es gibt einige Tricks mit dem sich konventionelle Autoschlösser auch ohne den passenden Schlüssel öffnen lassen. Die gängigsten darunter sind der Tennisball, der Schlaufentrick und der Slim Jim. Es ist klar, dass Autos, die sich so öffnen lassen, zunehmend mehr der Vergangenheit angehören und von der Generation Funkschlüssel verdrängt werden. Allerdings sind diese inzwischen mit Bauteilen für 20 € ebenso leicht zu knacken, wie auf der Sicherheitskonferenz Hack in the Box 2017 bewiesen worden ist. Deswegen prüfen Sie immer, ob Ihr Auto auch wirklich verschlossen ist und lassen Sie lieber generell keine Wertsachen oder wichtigen Unterlagen dort.

Gute Reise

An diesem Punkt wüschen wir Ihnen viel Spass auf Ihrer Reiseroute und dass sie ohne Probleme an Ihr Ferienziel gelangen. Genießen Sie Ihren verdienten Urlaub, sobald Sie den Motor Ihres Wagens starten.





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