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Sicherheit im Fokus – Die Vorbereitung auf den Zusammenbruch der Zivilisation

Weltuntergangsszenarien beleben seit Jahren die Fernseh- und Streaming-Landschaft. Die Frage nach „Was tun wir, wenn die Regeln unserer Zivilisation nicht mehr gelten sollten“ zieht seitdem zunehmend mehr Menschen in Ihren Bann. Die wichtigsten Grundbedürfnisse wie Nahrung und Sicherheit stehen auf einmal wieder unerbittlich im Vordergrund und verdrängen die aktuellen Probleme unserer Gesellschaft, wie einen sicheren Arbeitsplatz oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Genau in dieser Nische hat sich eine Gruppe von Menschen entwickelt, die inzwischen Weltweit vertreten sind und sich darauf spezialisieren relativ sicher weiterleben zu können, wenn die moderne Welt Ihrem Ende entgegensieht.

Preppers – Die Krisenvorsorger

Diese Menschen werden als Preppers bezeichnet. Der Begriff selbst ist abgeleitet vom englischen Preparedness, was so viel wie Bereitschaft bedeutet. Preppers versuchen sich mittels individueller Maßnahmen auf jedwede Art von Katastrophe vorzubereiten. Dies geschieht in erster Linie durch die Einlagerung von Lebensmittelvorräten, der Errichtung von Schutzbauten und Schutzvorrichtungen  an bestehenden Gebäuden, das Vorhalten von Schutzkleidung, Werkzeug und anderem.

Die Geschichte der Prepper geht bis auf die amerikanischen Bürgerkriege im 19. Jahrhundert zurück. Die Anwendung der Maßnahmen, Techniken und Fähigkeiten, die Prepper nutzen sind heute noch insbesondere zu Kriegszeiten vorstellbar. Jeder Prepper spezialisiert sich in einigen Bereichen, die zum Überleben notwendig sind. Doch grundsätzlich bündeln sich die meisten Kenntnisse in folgenden Wissensgebieten:

  • Nahrungsmittelbeschaffung (Haltbarkeit, Verwertung, Zubereitung)
  • Wasseraufbereitung/Wasserförderung
  • Taktisches Planen und Handeln (beispielweise Selbstverteidigung, Erkennen von Fluchtmöglichkeiten)
  • Handwerkliche Fähigkeiten (beispielweise im Holz- und Metallbau)
  • Bau von Unterkünften (Hütten, Unterstände, Bunker)
  • Erste Hilfe, professionelle medizinische Versorgung
  • Jagd- und Anglerfähigkeiten
  • Umgang mit Schusswaffen

Dem Spiegel nach schwanken die Schätzungen auf die Anzahl der Prepper in Deutschland zwischen 10.000 und 180.000. In den Vereinigten Staaten sind es sogar drei bis vier Millionen. Ein paar der Dinge, die für einen Prepper zum Standard gehören, empfiehlt sogar das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. So etwa den Notfallrucksack, der wie folgt ausgestattet sein sollte:

  • Erste-Hilfe-Material, persönliche Medikamente
  • Batteriebetriebenes Radio, Reservebatterien
  • Dokumententasche
  • Verpflegung für 2 Tage in staubdichter Verpackung
  • Wasserflasche, Essgeschirr und –besteck
  • Taschenlampe, Schlafsack oder Decke
  • Kleidung und Hygieneartikel für ein paar Tage
  • Fotoapparat oder Fotohandy
  • Wetterschutzkleidung, wie eine Regenjacke und –hose oder ein langer Regenmantel
  • Wetterfeste Schuhe oder Gummistiefel
  • bei Gefahr durch radioaktive oder Chemische Stoffe: einen Heimwerker-Mundschutz oder feuchte Tücher, die man sich vor den Mund hält
  • Ausweise, Geld, Wertsachen
  • Für die Kinder Brustbeutel oder eine SOS-Kapsel mit Namen, Geburtsdatum und Anschrift

Kontroversen

Prepper werden oft auch als Weltuntergangsfanatiker, Verschwörungstheoretiker und in Deutschland inzwischen auch als Anhänger der politisch radikalen Szene gebrandmarkt. Die meisten deutschen Prepper-Foren grenzen sich von politischem Radikalismus ab. Allerdings lässt sich nicht bestreiten, dass die Szene auch beliebt bei Verschwörungstheoretikern und Waffennarren ist. Da hier die Option mit reinspielt, dass Prepper auch bereit wären Ihre Vorräte im Krisenfall mit Waffengewalt zu verteidigen ist die Szene in den Blickpunkt des Verfassungsschutzes geraten.

Das Ende

Ob nun unser System zusammenbricht oder nicht, das Preppertum wird zunehmend beliebter. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von Zeitschriften, Dokumentationen und Tutorials mit denen man sich einen Überblick über das  Prepper-Dasein aneignen kann. Es gibt auch zunehmend mehr private Anbieter von Kursen, die einem zeigen, wie man in der Wildnis überlebt oder was man im Katastrophenfall zu tun hat. So gibt es nun nicht mehr nur die Strömung, die fest mit den Untergang der Zivilisation wie wir Sie kennen rechnet, sondern auch die Richtung, die einfach Spaß an der Sache hat und das Ganze mehr als Hobby betrachtet. Es bleibt abzuwarten ob sich das noch zu einem Abenteuertourismus in der BRD entwickelt.  

Unabhängig von den bereits angesprochen Szenarien übernehmen wir gerne den Schutz Ihres Zuhauses oder Ihres Unternehmens für Sie mit unserer modernsten Sicherheitstechnik für Einbruchsschutz und Gefahrenmeldung. Werfen Sie doch mal einen Blick auf unsere Produkte oder lassen Sie sich direkt durch uns beraten.

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